So langsam werden die Tage etwas ruhiger, die Feiertage rücken näher und man nimmt sich nun auch mal die Zeit sich mit den Aussichten auf das kommende Jahr zu beschäftigen.
Liest man die branchenüblichen Prognosen für die Top 10 Web-Trends des Jahres 2010 begegnet man gewissen Themen immer wieder. Die mit am häufigsten genannten sind “Social Media”, “Mobile Commerce” und “Cloud Computing”.
Social Media wird Pro
Über das erste Thema wurde bereits in diesem Jahr zur Genüge geschrieben und auch geschimpft und gestritten. Eine Entwicklung 2010 kann man Zweifelsfrei und ohne große Anstrengung vorhersehen: Social Media wird in einem verstärkten Maße professionalisiert, d. h. ein ganzer Geschäftszweig von Social-Media Marketingexperten wird werbetreibende Unternehmen dabei unterstützen, die gut frequentierten Social Networks für die Vermarktung ihrer Produkte mehr oder weniger intelligent zu nutzen. (weiterlesen…)
Es ist nicht zu übersehen – die Kommunikationsmöglichkeiten des web 2.0 sind in der Automobilindustrie angekommen. Schon vor der offiziellen Eröffnung der IAA 2009 wird gebloggt und getwittert was das Zeug hält.
So veröffentlicht Mercedes-Benz unter dem Namen IAALiveTalk Hinweise auf den Livestream der Pressekonferenz und anderer Live-Online-Aktionen, während Mitarbeiter der Daimler AG live und mit vielen Fotos von der Veranstaltung berichten. Und der mittlerweile recht bekannte Daimler-Blog nutzt natürlich auch Youtube als Video-Kanal rund um die Messe-Neuheiten. (weiterlesen…)
Vielen Menschen unter 30 fällt es mittlerweile schon schwer, sich vorzustellen, dass es auch einmal eine Zeit ohne Internet gab. Es ist seit gut zehn Jahren ein fester Bestandteil der deutschen Medien- und somit auch der Werbe- und Kommunikationslandschaft. Und dennoch scheinen sich viele werbetreibende Unternehmen und deren Dienstleister immer noch schwer zu tun, in der digitalen Kommunikation mit ihren Kunden.
Der Grund hierfür liegt nicht alleine im Medium – er liegt hauptsächlich im Verbraucher. Es gibt ihn nämlich nicht mehr. (weiterlesen…)
Nachdem sich der Rauch um die aktuelle Vodafone-Kampagne etwas verzogen hat, hat man wieder freie Sicht auf ein wirklich schönes Beispiel, wie man erfolgreich Werbung im web 2.0 machen kann. Und das, obwohl die Bestandteile für sich betrachtet bei vielen aufgeklärten Menschen zunächst zu Abwehrreaktionen führen: deutsche Comedy und der FC Bayern München.
Und dennoch – Adidas schafft es, mit dem Moderator und Schauspieler Christian Ulmen in seiner Rolle als Frerk Ohm und dem FC Bayern München unter dem Motto “Jedes Team braucht einen 12. Mann” eine spannende und aufmerksamkeitsstarke Kampagne auf die Beine zu stellen, die sich verschiedenster Elemente des web 2.0 mit Humor und Feingefühl bedient. (weiterlesen…)
Wenn ich bisher von Kunden und Kollegen gefragt wurde, wie man denn am besten “Werbung im web 2.0 macht”, war meine Antwort stets die gleiche. Nämlich die, dass ich das Angebot unterschiedlichster Tools und Services, die auch dem technologisch eher unbedarften Nutzer einfache Möglichkeiten zur Publikation seiner Inhalte im Internet bietet, und dadurch Communities zu den erstaunlichsten Themen hervorbringt, noch nicht wirklich als heilsversprechendes Marketinginstrument betrachte. Weiterhin, so führte ich immer aus, müsse man mit Bedacht vorgehen, da der “User” ein ebenso sensibles wie aufgeklärtes Wesen sei, das jegliche Anbiederung oder plumpe Verkaufs-Versuche einer Marke oder eines Produktes schnell durchschaue und mit Missachtung strafe.
Seit einigen Tagen lautet meine Antwort ganz einfach: googeln Sie doch mal die Begriffe “Vodafone”, “Lobo” und “Generation Upload”. (weiterlesen…)